In den letzten 20 Jahren haben Technologieunternehmen das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den USA stets übertroffen. In der jüngeren Vergangenheit hat sich dies zum Teil auch in den Aktienkursen niedergeschlagen. So hat sich der Technologieindex NASDAQ-100 in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Haupttreiber dieser Entwicklung waren unter anderem die KI-Euphorie (KI: Künstliche Intelligenz) sowie die sogenannten „Magnificent 7“, hinter denen sich die sieben Technologiegiganten Microsoft, Apple, Tesla, Alphabet, Nvidia, Meta und Amazon verbergen. Die Kursanstiege dieser sieben Titel trugen maßgeblich zur beeindruckenden Performance einiger Indizes wie des bereits erwähnten NASDAQ-100 und des S&P 500 bei. Passive Anlegerinnen und Anleger konnten also mit ETFs sehr gute Ergebnisse erzielen. Doch der Technologiesektor hat mehr zu bieten als die sieben genannten Unternehmen.
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Von KI bis Cybersicherheit: Diese Trends prägen Wirtschaft und Investments
Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (ML) haben sich zu einem der wichtigsten Fortschrittsmotoren entwickelt. Waren es anfangs vor allem digitale Infrastrukturen wie beispielsweise Chip-Hersteller, die von dieser technologischen Innovation profitierten, rücken nun zunehmend die Anwendungsbereiche in den Fokus. So ermöglicht KI datenbasierte Entscheidungen, optimiert Geschäftsprozesse und steigert die Effizienz in vielen Branchen. Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet dies: Der Markt wird breiter und die Titelauswahl komplexer.
Neben KI gibt es zahlreiche weitere technologische Entwicklungen, die es zu beobachten gilt: Im Bereich der Finanztechnologie (FinTech) werden beispielsweise traditionelle Finanzsysteme durch digitale Zahlungssysteme, Blockchain-Technologien und Kryptoassets revolutioniert. Diese Innovationen haben das Potenzial, Millionen von Menschen in das globale Finanzsystem zu integrieren, insbesondere in Entwicklungsländern.
Ein weiteres großes Potenzial liegt in der Elektrifizierung und Automatisierung. Große Fahrzeugflotten und industrielle Prozesse werden zunehmend elektrifiziert, während autonome Technologien die Arbeitsweise von Unternehmen revolutionieren. Beispielsweise tragen selbstfahrende Autos oder automatisierte Lagerlogistiksysteme dazu bei, die Betriebskosten zu senken und die Produktivität zu steigern.
Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und 5G sind entscheidende Enabler für diese Entwicklung. Durch die Vernetzung von Milliarden von Geräten entstehen datengestützte Einblicke in Geschäftsprozesse, die zu einer Optimierung der Abläufe und einer Verbesserung des Kundenerlebnisses führen.
Bemerkenswert ist auch der Wandel der Medienlandschaft. Cloud-Gaming, Streaming-Dienste und die Kreativwirtschaft sind auf dem Vormarsch. Kurze Videos und soziale Plattformen wie TikTok oder Instagram bieten neue Möglichkeiten, Zielgruppen anzusprechen. In einer Welt, in der digitale Erlebnisse immer wichtiger werden, gewinnen Unternehmen, die sich darauf spezialisieren, enorm an Bedeutung.
Last but not least ist natürlich die Cybersicherheit von Bedeutung. Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung steigen auch die Risiken für Unternehmen, Opfer von Cyberangriffen zu werden. Zudem wird der Umgang mit sensiblen Daten und die Einhaltung globaler Compliance-Standards immer komplexer, was Unternehmen dazu zwingt, in die Sicherheit der eigenen Systeme zu investieren.
Wichtige Säulen der digitalen Transformation

Vom Hype zur Realität: Die versteckten Risiken des Technologiesektors
Trotz der beeindruckenden Möglichkeiten sollten Anlegerinnen und Anleger die Herausforderungen und Risiken des Technologiesektors nicht unterschätzen. Technologiemärkte sind für ihre hohe Volatilität bekannt. Innovationen erfolgen oft inschnellen Zyklen, und Unternehmen, die heute Marktführer sind, können morgen von Konkurrenten überholt werden. Beispiele wie der Aufstieg disruptiver Start-ups zeigen, wie schnell sich der Markt verändern kann.
Eine weitere Herausforderung sind die Kosten. Viele Technologieunternehmen investieren hohe Summen in Marketing sowie in Forschung und Entwicklung (F&E), ohne kurzfristige Gewinne zu erzielen. Diese Strategie kann zwar zu starkem Wachstum führen, resultiert aber oft in hohen Bewertungen, die je nach Marktumfeld Aktienkurskorrekturen auslösen können. Auch geopolitische Spannungen und regulatorische Anforderungen sind nicht zu unterschätzen.
So bewertet das Fondsmanagement Chancen:

Quelle: Franklin Templeton
Der Franklin Technology Fund: Chancen nutzen, Risiken managen
Vor diesem Hintergrund bietet der Franklin Technology Fund Anlegerinnen und Anlegern eine Möglichkeit, an der digitalen Transformation zu partizipieren, während Risiken durch einen systematischen Ansatz gemanagt werden. Der Fonds investiert weltweit in etablierte Marktführer und vielversprechende, aufstrebende Unternehmen, die von der Entwicklung, Weiterentwicklung und dem Einsatz von Technologien profitieren dürften.
Der Franklin Technology Fund verfolgt eine diversifizierte Strategie, die sowohl etablierte als auch aufstrebende Unternehmen umfasst. Rund 70 % des Portfolios entfallen auf bekannte Marktführer wie Apple, Microsoft oder Nvidia, während 30 % in weniger bekannte, vielversprechende Unternehmen investiert werden.2 Das Besondere: Ein kleiner Teil kann in private, also noch nicht börsennotierte Unternehmen investiert werden. So kann sich das Fondsmanagement vor der Konkurrenz an potenziell attraktiven Unternehmen beteiligen. Derzeit befinden sich bekannte Namen wie Space X, Discord, Stripe, Celonis und Canva im Portfolio. Viele der größten Gewinne über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren stammen aus solchen Beteiligungen.
Bei der Auswahl aussichtsreicher Titel achtet das Fondsmanagement insbesondere auf Innovation, überdurchschnittliches Wachstum, eine nachhaltige oder sich verbessernde Wettbewerbsposition, eine gute Profitabilität und einen starken freien Cashflow sowie eine konsequente Umsetzung. Dabei verfolgt der Fonds einen langfristigen Ansatz. Dies zeigt sich auch in der durchschnittlichen Haltedauer der Top-Positionen von über sechs Jahren.
Fazit:
Der Technologiesektor ist nach wie vor einer der dynamischsten und vielversprechendsten Sektoren. Für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger, die an den Innovationen von morgen teilhaben möchten, könnte der Franklin Technology Fund ein interessantes Produkt sein. Der Fonds strebt Positionen in Unternehmen mit der besten Qualität und dem besten langfristigen Wachstumspotenzial an, ohne dabei die Risiken außer Acht zu lassen.
Quellen:
- Ein Teilfonds von Franklin Templeton Investment Funds (FTIF), einer in Luxemburg registrierten SICAV.
- Die bereitgestellten Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines bestimmten Wertpapiers dar und dürfen nicht als Empfehlung von oder Beteiligung an Franklin Templeton ausgelegt werden.
Zusammenfassung der Anlageziele:
Der Fonds ist als ein Fonds gemäß Artikel 8 der EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor klassifiziert und zielt darauf ab, den Wert seiner Anlagen mittel bis langfristig zu steigern. Der Fonds verfolgt eine aktiv verwaltete Anlagestrategie und investiert hauptsächlich in Aktien, die von Technologieunternehmen beliebiger Größe und mit Sitz in einem beliebigen Land ausgegeben werden.
Welche wesentlichen Risiken bestehen?
Der Fonds bietet weder eine Kapitalgarantie noch einen Kapitalschutz; Sie erhalten möglicherweise nicht den gesamten investierten Betrag zurück.
Der Fonds unterliegt den folgenden Risiken, die von wesentlicher Relevanz sind:
- Aktienrisiko: Aktienkurse können von zahlreichen Faktoren wie wirtschaftlichen, politischen, marktbezogenen und emittentenspezifischen Veränderungen beeinflusst Diese Veränderungen können sich ungeachtet der Leistung eines Unternehmens negativ auf den Wert seiner Aktien auswirken.
- Liquiditätsrisiko: Das Risiko, das entsteht, wenn negative Marktbedingungen die Möglichkeit beeinträchtigen, Vermögenswerte zu verkaufen, wenn dies notwendig ist. Dieses Risiko kann unter anderem durch unerwartete Ereignisse wie Naturkatastrophen oder Pandemien ausgelöst Eine geringere Liquidität kann den Kurswert der Vermögenswerte beeinträchtigen.
- Risiko von Wertpapierleihgeschäften: Das Risiko, dass der Ausfall oder die Zahlungsunfähigkeit des Leihnehmers der von einem Fonds verliehenen Wertpapiere zu Verlusten führen kann, wenn für die erhaltenen Sicherheiten ein geringerer Wert als der Wert der verliehenen Wertpapiere realisiert
Vollständige Informationen über die Risiken einer Anlage in dem Fonds finden Sie im Verkaufsprospekt des Fonds.
