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Zusammenfassung

Kurzüberblick

Der US-Wahlkampf 2024 ist nichts weniger als ein politischer Thriller. Der rasche Wechsel von Präsident Biden zu Vizepräsidentin Harris hat zwar den Demokraten Auftrieb gegeben, aber sowohl Harris als auch Trump haben mehrere Wege zum Sieg. Die Rede des Fed-Vorsitzenden Powell in Jackson Hole war der bisher deutlichste Hinweis darauf, dass die Fed eine Wende im Kampf gegen die Inflation vollzieht. Obwohl sich der Arbeitsmarkt weiter abgekühlt hat, gehen wir davon aus, dass er sich derzeit auf oder in der Nähe des Vollbeschäftigungsniveaus bewegt. Die Fed wird daher wahrscheinlich einen gemäßigteren Lockerungskurs einschlagen.

Der erhoffte konsumgetriebene Aufschwung im Euroraum ist noch nicht eingetreten, da er durch ein gedämpftes Verbrauchervertrauen und eine erhöhte Sparquote gebremst wird. Dies sind gute Nachrichten für den disinflationären Trend, und die EZB setzt ihren allmählichen geldpolitischen Lockerungszyklus fort. Es kann jedoch sein, dass mehr getan werden muss, wenn sich die negativen Wachstumsüberraschungen bis zum Jahresende weiter häufen. Vorerst erwarten wir, dass die geldpolitischen Entscheidungsträger im Oktober eine Pause einlegen und die Zinssenkungen dann in vierteljährlichen Abständen um 25 Basispunkte (Bp) fortsetzen werden.

Starkes Lohnwachstum untermauert die Argumente für eine weitere Zinserhöhung der BoJ: Die jüngsten Lohndaten gehören zu den stärksten, die je verzeichnet wurden, was zu einem Anstieg der importierten Inflation und der Inflationserwartungen beigetragen hat. Die BoJ sollte genügend Spielraum haben, um temporäre Faktoren, die das Wachstum und die Inflation beeinflussen, zu ignorieren und die Zinsen in diesem Jahr noch einmal anzuheben. Für das vierte Quartal erwarten wir eine Anhebung um 25 Basispunkte, so dass der Zielsatz zum Jahresende bei 0,50 % liegen dürfte. Wir rechnen mit weiteren Zinsanhebungen im Jahr 2025.



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