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Auch wenn die Wertentwicklung im August etwas enttäuschend ausfiel, hat sich die relative Performance in den vergangenen drei Monaten verbessert; wir sind der Ansicht, dass der Fonds nun auf einem solideren Fundament steht als während der Phase extrem begrenzter Marktbreite zu Jahresbeginn. Die starke Korrektur bei Aktien aus dem Speicherchip-Sektor bot die Gelegenheit, Positionen in SK Hynix und Kioxiaaufzubauen –Unternehmen, die weiterhin starke Erträge erzielen und bei denen das neue Angebot begrenzt ist –, während wir das Gesamtengagement im Halbleitersektor maßvoll hielten. Wir beurteilen die langfristigen Aussichten für den Luft-und Raumfahrtzyklus weiterhin positiv, haben jedoch angesichts erneuter Risiken im Zusammenhang mit dem Iran und gestiegener Anleiherenditen unser Engagement in diesem Bereich etwas reduziert und stattdessen Titel aus dem Finanzsektor, wie etwa Progressive, aufgestockt. Auch der Gesundheitssektor erwies sich für den Fonds weiterhin als starkes Standbein. Wir sind überzeugt, dass das Portfolio durch diese Anpassungen für das aktuelle Marktumfeld besser ausbalanciert ist.“

Peter Sartori

Lead Portfolio Manager

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Die weltweiten Aktienmärkte legten im August zu, angeführt von der Region Asien-Pazifik und den Schwellenländern, während Europa zurückblieb und kleinere Unternehmen eine überdurchschnittliche Wertentwicklung zeigten. Ermutigende Unternehmenszahlen, eine anhaltende Nachfrage im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und abgeschwächte US-Konjunkturdaten stützten zunächst die Kurse, bevor steigende Ölpreise, Spannungen im Nahen Osten und höhere Anleiherenditen für Unruhe an den Märkten sorgten. Starke Ergebnisse von Nvidia sorgten im weiteren Verlauf für etwas Auftrieb, wenngleich eine eher restriktive Haltung der US-Notenbank (Fed) die Stimmung dämpfte.
  • Im August erzielte der Templeton Growth (Euro) Fund A (acc) EUR eine Rendite von 1,03 % (nach Abzug von Gebühren).
  • NVIDIA und Microsoft trugen im August am stärksten zur Wertentwicklung des Fonds bei; auch Merck, Thermo Fisher Scientific und IQVIA leisteten angesichts der allgemeinen Stärke im Gesundheitssektor positive Beiträge. Die relative Wertentwicklung wurde jedoch durch die Schwäche von JD.com, Honeywell Aerospace und BYD sowie durch das Fehlen stark performender Titel aus der Benchmark – darunter Tesla, Palantir Technologies und Micron Technology – im Fondsportfolio gebremst.

Marktüberblick

Die globalen Aktienmärkte legten im August 2026 insgesamt zu, wobei Asien-Pazifik und die Schwellenländer zu den stärksten Regionen zählten. Auch die USA entwickelten sich gut, während Europa hinter dem breiteren Aufwärtstrend zurückblieb. Die Renditen in den USA und außerhalb Europas waren weitgehend ähnlich. Weltweit erzielten Value-und Growth-Aktien nahezu identische Ergebnisse, obwohl die Dynamik nachließ, da die im Juli begonnene starke Rotation weiterhin Auswirkungen auf zuvor überbewertete Positionen hatte. Aktien mit geringerer Marktkapitalisierung entwickelten sich besser als Large Caps, was auf eine breitere Marktteilnahme hindeutet, obwohl die Performance regional und sektoral weiterhin stark variierte.

Der Monat begann positiv, da beruhigende Unternehmenszahlen, eine erneute Nachfrage nach Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) sowie abgeschwächte US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten die Risikobereitschaft stützten. In der zweiten Monatshälfte verschlechterten sich die Rahmenbedingungen jedoch: Die Ölpreise erholten sich, die Spannungen im Nahen Osten hielten an und die Renditen langfristiger Staatsanleihen stiegen. Sorgen hinsichtlich der staatlichen Kreditaufnahme und des wachsenden Volumens an Unternehmensanleihen im KI-Sektor erhöhten den Druck am langen Ende der Zinskurve. Gegen Monatsende stabilisierten sich die Märkte dank starker Ergebnisse von Nvidia und leicht nachgebender Energiepreise, wenngleich die auf eine straffere Geldpolitik ausgerichtete Rede von Fed-Vertreter Kevin Warsh in Jackson Hole die Erwartung bestärkte, dass der geldpolitische Kurs restriktiv bleiben könnte. Die Zahlen von Nvidia bestätigten die anhaltend starke Nachfrage nach KI-Infrastruktur, während Warsh betonte, dass die Inflation weiterhin über dem Zielwert liege und weitere Fortschritte erforderlich seien, bevor man davon ausgehen könne, dass der Preisdruck unter Kontrolle sei.

Wichtigste positive Einflussfaktoren1

Wichtigste negative Einflussfaktoren1

NVIDIA:  (Opportunitätsklasse: fehlbewertetes Wachstum–monatlicher Performance-Beitrag: 31Basispunkte –Aktienrendite: 6,8%)

Das US-amerikanische Unternehmen NVIDIA, ein Anbieter von Infrastruktur für künstliche Intelligenz, trug im August positiv zur Wertentwicklung bei, nachdem die Ergebnisse des zweiten Quartals die Erwartungen übertroffen hatten und der Ausblick auf ein weiterhin rasantes Umsatzwachstum hindeutete. Diese Entwicklung stärkte das Vertrauen in die führende Marktposition des Unternehmens in den Bereichen Halbleiter, Netzwerktechnik und Software, da die Nachfrage nach KI-Infrastruktur weiterhin hoch ist. Auch wenn die Renditen der steigenden Investitionen in KI sowie ein möglicher Margendruck durch höhere Speicherkosten genau beobachtet werden müssen, ist NVIDIA dank seiner technologischen Vorteile und seiner starken

Alphabet: (Opportunitätsklasse: fehlbewertete Qualität–monatlicher Performance-Beitrag: -19 Basispunkte –Aktienrendite: -9,2%)

Die Aktien des US-Technologieunternehmens Alphabet belasteten im August die Performance, da Investoren die steigenden Investitionsausgaben für künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf die kurzfristigen Aktionärsrenditen kritisch hinterfragten. Dem über den Erwartungen liegenden Wachstum der Google Cloud und dem deutlichen Anstieg des Auftragsbestands standen ein negativer freier Cashflow im Juni-Quartal sowie eine angehobene Prognose für die Gesamtausgaben des Jahres gegenüber. Wir beurteilen die langfristige Position von Alphabet weiterhin positiv, gestützt durch die Marktführerschaft im Suchmaschinengeschäft, die zunehmende Verbreitung von Gemini sowie die unternehmenseigenen Tensor Processing Units. Alphabet bleibt ein Kerninvestment, wenngleich wir unser Gesamtengagement im Bereich der Hyperscalerweiterhin sorgfältig steuern.

Microsoft: (Opportunitätsklasse: fehlbewertete Qualität–monatlicher Performance-Beitrag: 5 Basispunkte –Aktienrendite: 4,0%)

Microsoft zählte im August zu den wichtigsten Werttreibern des Fonds, da sich die nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen einsetzende Erholung fortsetzte. Das starke Wachstum im Azure-Geschäft und der rasante Anstieg des Auftragsbestands im Unternehmenssegment untermauerten die Erkenntnis, dass sich die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz sowohl im Bereich der Cloud-Infrastruktur als auch bei Anwendungen wie Copilot in Umsatz niederschlägt. Auch wenn die Investitionsausgaben weiterhin hoch bleiben, stärkten die Ergebnisse das Vertrauen in Microsofts Fähigkeit, KI im gesamten breiten Unternehmensökosystem zu monetarisieren.

Amazon: (Opportunitätsklasse: fehlbewertete Qualität–monatlicher Performance-Beitrag: -19 Basispunkte – Aktienrendite: -8,5%)

Amazon zählte im August zu den größten Belastungsfaktoren für den Fonds, da Anleger den Umfang des Investitionsprogramms für künstliche Intelligenz neu bewerteten –dies geschah vor dem Hintergrund des starken Kursanstiegs nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen im Juli. Zwar blieb das Wachstum bei Amazon Web Services robust, doch belasteten die höheren geplanten Investitionsausgaben sowie der daraus resultierende Druck auf den kurzfristigen freien Cashflow die Stimmung. Wir bleiben jedoch zuversichtlich hinsichtlich der führenden Marktposition von Amazon im Cloud-Geschäft und der Chancen, die sich aus der anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur ergeben.

Merck & Co.: (Opportunitätsklasse: fehlbewertetes Wachstum–monatlicher Performance-Beitrag: 17 Basispunkte–Aktienrendite: 15,7%)

Das US-Pharmaunternehmen Merck trug im August positiv zur Wertentwicklung bei, nachdem die Ergebnisse des zweiten Quartals das Vertrauen in die Fähigkeit des Unternehmens gestärkt hatten, den künftigen Ablauf der Keytruda-Patente zu bewältigen. Das starke Wachstum von Winrevair, die vielversprechende Markteinführung von KeytrudaQlexsowie Fortschritte bei mehreren Wirkstoffkandidaten in der Spätphase der Entwicklung verliehen dem entstehenden Portfolio zur Nachfolge von Keytrudamehr Glaubwürdigkeit. Auch wenn weiterhin Unsicherheit hinsichtlich des Tempos des Umsatzrückgangs bei Keytrudaund der Markteinführung neuerer Produkte besteht, untermauern die anhaltenden klinischen und kommerziellen Erfolge unsere Einschätzung, dass der Markt das langfristige Ertragspotenzial von Merck unterschätzt.

Honeywell Aerospace: (Opportunitätsklasse: Klassisches Value–monatlicher Performance-Beitrag: -15 Basispunkte –Aktienrendite: -13,5%)

Der US-amerikanische Luft-und Raumfahrtausrüster Honeywell Aerospace belastete im August die Performance, nachdem das Unternehmen enttäuschende Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt und seinen Ausblick für 2026 nach unten korrigiert hatte. Dieser Rückschlag war auf eine langsamer als erwartet verlaufende Verbesserung der mechanischen Lieferkette zurückzuführen –und nicht auf eine schwächere Nachfrage, da Auftragseingang und Auftragsbestand weiterhin solide blieben. Die Anpassung der Prognose weckte jedoch Zweifel an der operativen Umsetzung und der Glaubwürdigkeit des Managements und verzögerte zudem die erwartete Erholung der Erträge. Wir haben die Position im Laufe des Monats aufgelöst, da das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis an Attraktivität verloren hatte.

  

Handelsaktivitäten

Die Handelsaktivitäten im August konzentrierten sich auf den Abbau der langjährigen Übergewichtung des Fonds im Industriesektor –insbesondere in den USA –, da das gestiegene Zinsniveau das kurzfristige Marktumfeld weniger günstig gestaltete. Wir trennten uns von Honeywell Aerospace nach einem enttäuschenden Start als eigenständiges Unternehmen, da sich die Verbesserung der Lieferketten langsamer als erwartet vollzog und sich dadurch die Investment-These verzögerte. Zudem verkauften wir Carrier Global. Obwohl wir das Unternehmen langfristig weiterhin positiv einschätzen, erschien uns der Zeitpunkt angesichts der Zinsaussichten weniger attraktiv.

Im Gesundheitssektor bauten wir eine Position beim Medizintechnikunternehmen Boston Scientific auf. Vorausgegangen war eine deutliche Kurskorrektur, ausgelöst durch Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs im Bereich Elektrophysiologie, der Normalisierung des Wachstums bei „Watchman“ sowie der Übernahme von Penumbra. Wir sind der Ansicht, dass die Bewertung nun ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis bietet, gestützt durch ein diversifiziertes Portfolio an minimalinvasiven Medizinprodukten und die Präsenz in mehreren wachstumsstarken, verfahrensbasierten Märkten. Darüber hinaus trennten wir uns nach einer starken Wertentwicklung von Eli Lilly; dies trug dazu bei, die Gewichtung im Gesundheitssektor, die mittlerweile erheblich angewachsen war, zu steuern.

Wertentwicklung 3 Monate-Zusammenfassung (Juni-August 2026)

Wertentwicklung im Berichtszeitraum

Der Templeton Growth (Euro) Fund A (acc) EUR erzielte in den drei Monaten bis zum 31. August eine Rendite von 2,49 % nach Abzug von Gebühren, verglichen mit 2,39 % beim MSCI All Country World Index-NR. Dieses leichte Plus gegenüber der Benchmark stellte eine Verbesserung nach fünf schwierigen ersten Monaten dar. Der Juni markierte einen wichtigen Wendepunkt, da sich die Marktführerschaft auf eine breitere Basis stellte; der Juli verlief trotz des abrupten Abbaus der Momentum-Dynamik weitgehend zufriedenstellend, während der August eher enttäuschend war.

Betrachtet man die Brutto-Performancebeiträge nach Sektoren, so schnitt der Gesundheitssektor relativ am besten ab und trug rund 55 Basispunkte zur Wertentwicklung bei. Zu den wichtigsten positiven Impulsgebern zählten neben Merck auch ThermoFisher Scientific, IQVIA und Medtronic. Der Finanzsektor leistete den größten absoluten Beitrag, gestützt durch ING, Visa, Charles Schwab und Progressive. Auch Rolls-Royce und Booking Holdings trugen positiv zur Wertentwicklung bei.

Der Sektor Informationstechnologie wirkte sich am stärksten negativ auf die relative Wertentwicklung aus und schmälerte das Ergebnis um rund 48 Basispunkte. Broadcom, Intel, Infineon und Samsung Electronics litten unter der Korrektur bei Halbleiter-und Momentum-Aktien, während auch Alphabet und Amazon die absolute Wertentwicklung belasteten. Auf regionaler Ebene leisteten die USA und das Vereinigte Königreich die stärksten relativen Beiträge; diese wurden jedoch teilweise durch Schwächephasen inDeutschland, Japan, Australien und Teilen Asiens ausgeglichen.

Marktumfeld

Die Märkte der Industrieländer –insbesondere der USA –wirken nach den kräftigen Kursgewinnen bereits weit fortgeschritten in ihrem Zyklus, während wir bei den Schwellenländern Spielraum für eine Fortsetzung der jüngsten relativen Verbesserung sehen. Der Iran-Konflikt dauert länger an als erwartet; dies sorgt weiterhin für Volatilität bei Energiepreisen, Inflationserwartungen und Anleiherenditen, da die Märkte nach wie vor auf Anzeichen einer Deeskalation warten.

Auch Währungsaspekte haben an Bedeutung gewonnen. Wir gehen davon aus, dass der Yen seinen langfristigen Tiefpunkt hinter sich hat und weiter an Wert gewinnen dürfte, während wir für den Australischen Dollar weiterhin optimistisch gestimmt sind. Unsere positive Bottom-up-Einschätzung für Europa bleibt bestehen, wenngleich die politischen Entwicklungen in Deutschland und die Ungewissheit im Vorfeld der französischen Wahlen 2027 das regionale Umfeld weniger günstig erscheinen lassen.

Wichtige Portfolioaktivitäten

Wir haben die starke Korrektur bei Aktien von Speicherchip-Herstellern genutzt, um Positionen in SK Hynix und Kioxiaaufzubauen, während wir die Beteiligung an Samsung Electronics beibehielten. Der Fonds ist im Bereich Speicherchips nun übergewichtet; das Gesamtengagement im Halbleitersektor bleibt jedoch angesichts der Volatilität der Branche und der anhaltenden Abhängigkeit von Investitionen im KI-Bereich maßvoll.

Der Anteil des Gesundheitssektors stieg im Berichtszeitraum von rund 8 % auf 12 %, was sowohl auf Zukäufe als auch auf eine starke Wertentwicklung zurückzuführen ist. Nach drei schwierigen Jahren für die Branche erscheinen die Bewertungen attraktiver, und der politische Gegenwind hat nachgelassen. Gleichzeitig reduzierten wir die Gewichtung des Industriesektors um mehr als dreiProzentpunkte –unter anderem durch den Ausstieg bei Honeywell und Carrier –, um insbesondere das Engagement in US-Zyklikern zu verringern, die empfindlicher auf höhere Renditen reagieren

Kapital wurde in Banken und Finanzdienstleister umgeschichtet, die vom veränderten Zinsumfeld profitieren dürften. Ein Beispiel hierfür ist Progressive, da sich die höheren Renditen positiv auf das Anlageportfolio des Unternehmens auswirken. Zudem nahmen wir Rio Tinto über die Börsennotierung in Australien ins Portfolio auf und erhöhten damit das Engagement in Metallen sowie imAustralischen Dollar. Der Fonds bleibt in Europa übergewichtet, wenngleich dieses Engagement reduziert wurde, indem Kapital gezielt in den USA und Japan neu investiert wurde.

Ausblick

Das Portfolio ist im Vergleich zum Jahresbeginn besser gewichtet und hat sich wettbewerbsfähiger entwickelt, da sich die Marktführerschaft über den engen Bereich der künstlichen Intelligenz hinaus ausgedehnt hat. Wir gehen davon aus, dass die Anleiherenditen weiterhin hoch bleiben werden, mit einem stärkeren Engagement im Finanzsektor und einem geringeren Engagement in zinssensiblen zyklischen Industriewerten.

Wir bewerten künstliche Intelligenz insgesamt neutral, wobei das erhöhte Engagement im Speichersektor durch eine leichte Untergewichtung von Hyperscalernausgeglichen wird. Kontinuierliche Investitionen dürften die Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie weiterhin stützen, doch die zukünftigen Renditen werden zunehmend von der Ertragslage und einer disziplinierten Bewertung abhängen. Das Engagement im Luft-und Raumfahrtsektor wurde reduziert, die verbleibenden Positionen dürften jedoch weiterhin von einer dauerhaften Lösung des Iran-Konflikts profitieren.

Ausblick

Der August war für den Fonds ein frustrierender Monat, doch das Marktumfeld ist nicht mehr so einseitig wie noch bis Ende Mai. Die Ausweitung der Marktbeteiligung im Juni und die starke Rotation im Juli rückten ein breiteres Spektrum an Chancen in den Fokus, wenngleich der August zeigte, dass die Marktführerschaft instabil bleibt. Besonders ausgeprägt war die Volatilität bei Halbleitern und Speicherchips, während erneute Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran sowie steigende Renditen bei Staatsanleihen das Risikoprofil für Bewertungen und die Sektorführerschaftverändert haben. In diesem Umfeld legen wir den Schwerpunkt auf die tatsächliche Ertragsentwicklung, die Bewertung und die Portfoliozusammensetzung, anstatt uns auf die Fortsetzung eines einzelnen Markttrends zu verlassen.

Im Halbleiterbereich haben wir ein nennenswertes Engagement beibehalten, jedoch die Zusammensetzung angepasst. Wir hatten unsere Position in Infineon bereits vor einem Großteil der Branchenkorrektur reduziert; die anschließenden Kursrückgänge bei SK Hynix und Kioxiaboten dann die Gelegenheit, Positionen zu deutlich niedrigeren Bewertungen aufzubauen. Beide Unternehmen bieten ein stärkeres direktes Engagement im Speicherchip-Segment, wo die Ertragsdynamik weiterhin hoch ist und das Angebot voraussichtlich auch in den kommenden ein bis zwei Jahren begrenzt bleiben wird. Wir sind uns der hohen Volatilität des Sektors bewusst und betrachten die daraus resultierende Positionierung nicht als aggressiv. Vielmehr handelt es sich um eine wohlüberlegte Umschichtung weg von Analog-Halbleitern hin zu ausgewählten Unternehmen im Speicherchip-Bereich, bei denen sich das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert hat.

Der Anstieg der Anleiherenditen hat zudem zu einer umfassenderen Anpassung des Portfolios geführt. Wir halten Rolls-Royce und Safran weiterhin für qualitativ hochwertige Unternehmen mit attraktiven langfristigen Aussichten; angesichts erneuter geopolitischer Unsicherheiten und des veränderten Zinsumfelds haben wir jedoch unser Engagement im Luft-und Raumfahrtsektor nach dessen Erholung etwas zurückgefahren. Einen Teil dieses Kapitals schichten wir in Finanzunternehmen um, die von höheren Renditen profitieren dürften –darunter Versicherer wie Progressive, die nicht zum Bankensektor gehören. Auch der Gesundheitssektor hat sich in den letzten Monaten als einer der stärksten Bereiche des Fonds erwiesen und bietet weiterhin eine Kombination aus stabiler Nachfrage und attraktiven, unternehmensspezifischen Chancen.

Mit Blick auf die Zukunft gehen wir davon aus, dass die Marktführerschaft volatil bleiben und zunehmend von den Fundamentaldaten der Unternehmen abhängen wird. Der langfristige Investitionszyklus im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) bleibt überzeugend, doch die jüngsten Marktbewegungen haben unterstrichen, wie wichtig Selektivität und die Bewertung beim Einstieg sind. Trotz des frustrierenden Augusts sind wir der Ansicht, dass das Portfolio nun besser ausbalanciert ist –mit einer gezielten Gewichtung von KI und Halbleitern sowie Engagements im Gesundheitswesen, im Finanzsektor und in anderen Bereichen, die für ein Umfeld höherer Renditen geeignet sind.

MiFID-Wertentwicklung über 10 Jahre in EUR (Angaben in %)

Stand: 31. August 2026
Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Renditen.
 

Währung
Aug-25 / Aug-26
Aug-24 / Aug-25
Aug-23 / Aug-24
Aug-22 / Aug-23
Aug-21 / Aug-22
Aug-20 / Aug-21
Aug-19 / Aug-20
Aug-18 / Aug-19
Aug-17 / Aug-18
Aug-16/ Aug-17
Auflegungsdatum

 

Quelle: Franklin Templeton. Weitere Erläuterungen zur Berechnungsmethode: Die Darstellungen basieren auf einer Einmalanlage von 10.000 EUR bei der Ausgabeaufschläge von 5,25% (=525,00 EUR) in Abzug gebracht wurden. Es wurde unterstellt, dass keine sonstigen Transaktionskosten anfallen und etwaige Steuern blieben unberücksichtigt. Ausschütt-ungen wieder angelegt. Die Renditen des Fonds können aufgrund von Wechselkursänderungen steigen oder fallen. Sämtliche auf Fondsebene angefallenen Kosten wurden vollständig berücksichtigt (sog. BVI-Methode). Zusätzlich können Depotgebühren anfallen, die die Wertentwicklung mindern. (Bitte vergleichen Sie hierzu das Preisverzeichnis Ihrer depotführen-den Stelle.) Bitte beachten Sie, dass die tatsächlich auf Kundenebene anfallenden Gebühren gegenüber den getroffenen Annahmen höher oder niedriger ausfallen können. Der in diesem Dokument genannte Index wird lediglich zu Vergleichszwecken („Benchmark“) herangezogen. In einen Index kann nicht direkt investiert werden.