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Zusammenfassung

In den Allokationseinschätzungen dieses Monats nähren solide Fundamentaldaten der Unternehmen und ein resilientes Wachstum trotz hartnäckiger Inflation und einer restriktiveren Geldpolitik unseren anhaltenden Optimismus gegenüber Aktien im Juni.

Der Superzyklus bei den Investitionsausgaben setzt sich unvermindert fort und kommt einer Vielzahl von Unternehmen zugute, die am Ausbau der künstlichen Intelligenz (KI) beteiligt sind.

Anlegerbedenken hinsichtlich der Kapitalrendite dieser Investitionen wurden durch zweistellige Gewinnerwartungen zerstreut, die die zukunftsgerichteten Kurs-Gewinn- Verhältnisse (KGV) auf annehmbaren Niveaus halten und die Marktdynamik beflügeln.

Eine restriktive Geldpolitik sowie steigende Inputkosten erzeugen Gegenwind für Risikoanlagen, doch unseres Erachtens überwiegen die anhaltend kräftigen Unternehmensgewinne diese Bedenken.

Bei Anleihen hat eine restriktive geldpolitische Wende in Verbindung mit höheren Laufzeitprämien die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben getrieben. Dadurch hat sich die Bewertungslücke zu Staatsanleihen aus internationalen Industrieländern geschlossen.

Makro-Themen

Stabiles Wachstum

  • Solide Gewinnerwartungen begründen einen optimistischen Ausblick für die Zeit nach dem Konflikt, obwohl sich die Breite bei den Gewinnen verringert hat.
  • Die US-Wirtschaft erweist sich als resilient, und die Arbeitsmarktdaten haben sich stabilisiert.
  • Die konjunkturellen Frühindikatoren wirken gesund, dennoch verfolgen wir die Auswirkungen höherer Inputkosten. Die Indikatoren im Euroraum entwickeln sich schwächer als in anderen Regionen.

Hartnäckige Inflation

  • Die Inflationsdynamik in den USA bleibt schwierig. Die Kerninflation ist hoch, allerdings deuten einige Indikatoren darauf hin, dass der Druck abnimmt.
  • Auch die Kerngüterinflation befindet sich über dem Trend. Der Zolldruck mag seinen Höhepunkt erreicht haben, wird derzeit aber durch die angespannte Lage in den globalen Lieferketten kompensiert.
  • Wir erwarten begrenzte Effekte zweiter Ordnung durch den Energieimpuls, da sich der Konflikt im Iran einer Lösung nähert.

Politische Spaltung

  • Während die Märkte den Energiepreisschock verarbeiten, zeichnet sich eine zunehmende Zweiteilung in eine unterstützende Fiskalpolitik und eine restriktive Geldpolitik ab.
  • Angesichts des Nahostkonflikts haben sich die Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik verändert: In den meisten Regionen, auch in den USA, zeichnet sich eine Tendenz zur Straffung ab.
  • Die Fiskalpolitik fördert das Wachstum, trägt aber gleichzeitig zu größeren Defiziten bei. Steuerrückerstattungen in den USA gleichen die negativen Auswirkungen der Zölle aus, und auch die Energiehilfspakete könnten einen Einfluss haben.

Themen für die Portfoliopositionierung

Optimismus gegenüber Aktien

  • Die Fundamentaldaten der Unternehmen bleiben angesichts der Erwartungen eines zweistelligen Gewinnwachstums für die nächsten zwölf Monate solide.
  • Der Konflikt im Nahen Osten nähert sich einer Lösung, und wir gehen davon aus, dass die Märkte über vorübergehende Rückschläge hinwegsehen werden.
  • Die Marktstimmung und die Positionierung haben sich gefestigt, sind aber noch nicht überschwänglich und stützen Risikoanlagen weiterhin allgemein.

Fokus auf US-Kernaktien

  • Wir bevorzugen noch immer Large Caps aus den USA, da die Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) die Aktienmärkte weiterhin beflügeln.
  • Nach der zuletzt starken Wertentwicklung verringern wir unser Engagement in Schwellenländeraktien, angesichts solider Fundamentaldaten der Unternehmen und des Engagements in KI-Themen bleiben wir jedoch optimistisch.
  • Unser Engagement in japanischen Aktien haben wir aufgrund des steigenden Inflationsdrucks in Verbindung mit höheren Importkosten und den Auswirkungen der fiskalischen Konjunkturmaßnahmen zurückgefahren.

Ausgleich des Durationsengagements

  • Unseres Erachtens wird ein drohender Nachfrageeinbruch einen stärkeren Einfluss auf geldpolitische Entscheidungen haben, als die Marktpreise vermuten lassen. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbanken Markterwartungen hinsichtlich Zinserhöhungen erfüllen.
  • Das robuste Wachstum in den USA und die komplexe Inflationsdynamik erschweren die Geldpolitik der Fed. Wir haben unsere US-Durationspositionierung erhöht, bleiben jedoch in Anbetracht des anhaltenden Aufwärtsdrucks auf die Renditen untergewichtet.
  • Angesichts solider Gewinne und enger Spreads erscheinen uns die Überrenditen bei Aktien attraktiver als bei Krediten.


Wichtige Hinweise

Das vorliegende Dokument dient ausschließlich der allgemeinen Information. Es ist weder als individuelle Anlageberatung noch als Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers oder zur Übernahme einer bestimmten Anlagestrategie zu verstehen. Alle Anlagen sind mit Risiken behaftet, einschließlich des möglichen Verlusts der Kapitalsumme. Es besteht keine Garantie, dass eine Strategie ihr Ziel erreichen wird. Die Wertentwicklung kann auch durch Währungsschwankungen beeinflusst werden. Eine geringere Liquidität kann den Kurswert der Vermögenswerte beeinträchtigen. Währungsschwankungen können den Wert ausländischer Anlagen beeinträchtigen. Strategien, die in Schwellenländer investieren, können mit höheren Risiken verbunden sein als jene, die in Industrieländer investieren. Strategien, die in Finanzderivate investieren, sind mit spezifischen Risiken verbunden, die das Risikoprofil der Strategie erhöhen können. Bei Strategien, die in bestimmte Sektoren oder Regionen investieren, können die Renditen stärker schwanken als bei einer breiter diversifizierten Strategie.

Herausgegeben von Franklin Templeton International Services S.à r.l., Niederlassung Deutschland, Mainzer Landstr. 16, 60325 Frankfurt am Main.

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