Zusammenfassung
- In den USA haben sich die wirtschaftlichen Entwicklungen zuletzt etwas eingetrübt, sodass eine Kurswende der US-Notenbank (Fed) später erfolgen dürfte als ursprünglich von uns angenommen.
- Mit Blick auf Europa gehen wir davon aus, dass die Inflation in den kommenden Monaten deutlich zurückgehen wird und die EZB davon abhalten wird, die Zinsen über das Niveau hinaus anzuheben, das aktuell von den Märkten eingepreist ist.
- Im Vereinigten Königreich deuten die zukunftsgerichteten Indikatoren auf eine starke Abnahme der Inflation und eine lustlose Wirtschaftstätigkeit hin, die sich noch weiter verlangsamen dürfte, wenn die geldpolitischen Straffungsmaßnahmen der Vergangenheit ihre volle Wirkung entfalten.
- In China ist das Wachstum auf gutem Weg, dieses Jahr das Ziel von 5 % zu erreichen, da die Regierung alles daransetzt, das Wachstum und die Marktstimmung zu stabilisieren.
WO LIEGEN DIE RISIKEN?
Die Wertentwicklung der Vergangenheit stellt keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung dar. Indizes werden nicht aktiv gemanagt und es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Gebühren, Kosten oder Ausgabeaufschläge sind in den Renditen nicht gemanagter Indizes nicht berücksichtigt.
Beteiligungspapiere unterliegen Kursschwankungen und sind mit dem Risiko des Kapitalverlusts verbunden. Festverzinsliche Wertpapiere sind mit Zins-, Kredit-, Inflations- und Wiederanlagerisiken sowie mit dem Risiko eines möglichen Verlusts des Kapitalbetrags verbunden. Wenn die Zinssätze steigen, fällt der Wert von festverzinslichen Wertpapieren. Internationale Anlagen sind mit besonderen Risiken verbunden. Hierzu gehören Währungsschwankungen, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, die zu erhöhter Volatilität führen können. Diese Risiken sind in Schwellenländern noch größer. Rohstoffe und Währungen sind mit erhöhten Risiken verbunden, zu denen unter anderem Marktrisiken und politische Risiken, das Regulierungsrisiko sowie Risiken im Zusammenhang mit naturgegebenen Bedingungen gehören, sodass sie unter Umständen nicht für alle Anleger geeignet sind.
US-Staatsanleihen (Treasuries) sind direkte Schuldverschreibungen, die von der US-Regierung begeben und durch ihre uneingeschränkte Kreditwürdigkeit und Steuerhoheit gesichert werden. Die US-Regierung garantiert die Kapital- und Zinszahlungen auf US-Staatsanleihen, wenn die Wertpapiere bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Im Gegensatz zu US-Staatsanleihen sind Schuldtitel, die von Bundesbehörden und Gebietskörperschaften begeben werden, sowie damit verbundene Anlagen nicht unbedingt durch die uneingeschränkte Kreditwürdigkeit und Steuerhoheit der US-Regierung abgesichert. Selbst wenn die US-Regierung die Kapital- und Zinszahlungen auf bestimmte Wertpapiere garantiert, betrifft diese Garantie keine Verluste durch einen gesunkenen Marktwert dieser Wertpapiere.
