Schwellenländeranleihen Profitieren Von Einer Liquiditätswelle

Warum ein selektiver Ansatz, der Anleihen Land für Land bewertet, am besten für Investitionen im Bereich Emerging Market Debt geeignet ist.

Franklin Templeton Fixed Income

Angesichts der im zweiten Quartal verzeichneten Rallye der Schwellenländeranleihen (EMD) sind die Anfälligkeiten von Staatsanleihen je nach Region und Land immer noch sehr unterschiedlich. Niedrigere Ölpreise geben Ölimporteuren wie der Dominikanischen Republik Auftrieb. Fallen die Preise jedoch wieder in den Bereich zwischen 20 und 30 US-Dollar zurück, könnte dies für einige Ölexporteure eine Solvenzkrise auslösen. Dieser Artikel stellt zwei ölexportierende Staaten vor – Angola und den Irak, die trotz der Schlagzeilenrisiken immer noch Aufwärtschancen bieten. Wir sind der Ansicht, dass die Aussichten Angolas als zweitgrößter Ölexporteur Afrikas stark von China, seinem wichtigsten Exportpartner und Kreditgeber, abhängen. Für den Irak besteht die große Herausforderung nicht in einer hohen Schuldenlast, sondern in der Umstrukturierung der öffentlichen Gehälter und Rentenverpflichtungen des Staates inmitten der wachsenden Armut.

 

Die Schwellenländer beendeten die erste Hälfte des Jahres 2020 mit einer Spur von Zuversicht, obwohl sich die COVID-19-Pandemie in Teilen Lateinamerikas und anderswo beschleunigte. Ausgelöst durch die "Schock- und Ehrfurcht"-Politik der US-Notenbank (Fed) schwappte zunächst eine Flutwelle von Stimulierungsmaßnahmen und quantitativer Lockerung (QE) der Zentralbank auf die Entwicklungsländer über und legte eine Untergrenze für Risikoanlagen fest. In einer Handvoll Schwellenländern wie Indonesien und Südafrika kaufen die Zentralbanken zudem ihre eigenen Staatsanleihen, allerdings mit deutlich geringerer Schlagkraft als die Fed oder die Europäische Zentralbank.

Die Schwellenländer beendeten die erste Hälfte des Jahres 2020 mit einer Spur von Zuversicht, obwohl sich die COVID-19-Pandemie in Teilen Lateinamerikas und anderswo beschleunigte. Ausgelöst durch die "Schock- und Ehrfurcht"-Politik der US-Notenbank (Fed) schwappte zunächst eine Flutwelle von Stimulierungsmaßnahmen und quantitativer Lockerung (QE) der Zentralbank auf die Entwicklungsländer über und legte eine Untergrenze für Risikoanlagen fest. In einer Handvoll Schwellenländern wie Indonesien und Südafrika kaufen die Zentralbanken zudem ihre eigenen Staatsanleihen, allerdings mit deutlich geringerer Schlagkraft als die Fed oder die Europäische Zentralbank.

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