Emerging Markets und Frontier Markets

Abseits der ausgetretenen Pfade – Neue Anlageziele in den Grenzmärkten

Während viele Schwellenmärkte wachsen und den Industrieländern Konkurrenz machen, erregt eine Welle neuer Anlageziele Aufmerksamkeit.

Das sind die sogenannten Grenzmärkte – die Schwellenländer von morgen. Sie können sich zur Beimischung in die Portfolios abenteuerlustigerer Anleger eignen.

Solche Grenzmärkte zeigen mitunter außergewöhnliche Wachstumsraten. So soll Vietnam 2010 6,0% Wachstum verzeichnen, Nigeria 7,0% und Katar 18,5%. Dem steht ein Durchschnitt von mageren 2,3% für die Industrieländer gegenüber.¹

Die Grenzmärkte sind kleiner und nicht so hoch entwickelt wie die Schwellenländer. Ihre Volkswirtschaften befinden sich in einem frühen Entwicklungsstadium und die Kapitalmärkte öffnen und vergrößern sich erst allmählich.

Diese Märkte werden von den Research-Analysten häufig vernachlässigt, weisen einen geringen Anteil an ausländischem Eigentum auf und hohen Bedarf an ausländischem Kapital.

Die folgende Karte vermittelt Ihnen einen Eindruck von verschiedenen Grenzmärkten, auf die wir vorstoßen.

Klicken Sie die Länder mit Ihrer Maus an.

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Fußnote

  1. Quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, Stand: April 2010.